Bauphysik/Energiesparverordnung

NEWS

Am 1.Mai 2014 tritt die neue EnEV 2014 in Kraft

Am 1. Mai 2014 tritt die Novelle der Bundesregierung zur Energieeinsparverordnung vom
18.11.2013 in Kraft. Die wichtigsten Änderungen werden hier kurz aufgelistet.

1. Die Energiestandards werden erst ab dem 1.1.2016 verschärft. Für Wohn und Nicht-
Wohngebäude wird dann der Jahres-Primärenergiebedarf um 25% verschärft und die
Anforderung an die Gebäudehülle erhöht sich um etwa 20%

2. Heizkessel, die nach dem 1.1.1985 eingebaut wurden und mit gasförmigen oder flüssigem
betrieben werden, dürfen nach 30 Jahren nicht mehr genutzt werden. Sollte der Heizkessel
bereits vor 1985 eingebaut wurden sein, so ist dieser ab 2015 außer betrieb zu nehmen. Hier
gilt eine Ausnahme für Niedertemperatur- und Brennwertkessel.

3. Bei den Energieausweisen wurde die Darstellung des Energiekennwerts geändert. Die Skala
des Bandtachos verschiebt sich, so dass der maximal Wert nun bei 250 kWh/(m²a) liegt. Des
weiteren werden Energieeffizienzklassen von A+ bis H eingeführt, die nun ebenfalls auf
dem Energieausweis zu sehen sind.

4. Energieausweise werden nun stichprobenartig vom DIBt kontrolliert.

5. Bei Immobilienanzeigen in kommerziellen Medien müssen die Energiekennwerte der
Energieausweise angegeben werden. Liegt zusätzlich die Energieeffizienzklasse vor, so
muss diese auch angegeben werden.

6. Beim Verkauf oder Vermieten von Immobilien sind Energieausweise bereits bei der
Besichtigung den Interessenten vorzulegen. Dies kann auch durch einen gut sichtbaren
Aushang geschehen.

Der Inhalt ist sorgfältig und nach bestem Wissen erstellt worden. Das Ingenieurbüro DLS übernimmt keinerlei Haftung für eventuell falsche oder missverständliche Darstellungen.

 

Die EnEV 2009 kommt: Bundesrat erteilt Zustimmung unter Änderungs-Auflagen

Am 6.3.2009 hat der Bundesrat der Novellierung der Energieeinsparverordnung zugestimmt, verlangt aber verschiedene Änderungen redaktioneller und inhaltlicher Art. Erkennt die Bundesregierung die Änderungsempfehlungen der Fachausschüsse an, kann die EnEV 2009 auch in diesem Jahr in Kraft treten. Kernpunkt der neuen EnEv 2009 ist die durchschnittliche Verschärfung der Anforderungen an Neu- und Bestandsbauten um 30 Prozent.

Im Fall der Umsetzung sind unter anderem die folgenden Änderungen und Erweiterungen vorgesehen:

  • Erhöhung des Anforderungsniveaus an den Primärenergiebedarf um durchschnittlich 30%, beim Transmissionswärmeverlust um 15%
  • Ermittlung der Höchstwerte für den Primärenergiebedarf von Wohngebäuden mittels Referenzgebäude, wie aktuell für Nichtwohngebäude
  • Im Wohnungsbau DIN V 18599 alternativ zu DIN V 4701-10 und DIN V 4108-6 anwendbar
  • Schaffung bundeseinheitlicher Bußgeldvorschriften bei Verstößen gegen zentrale Energieeinsparbestimmungen
  • Außerbetriebnahme von Nachtspeicheröfen (in den meisten Fällen) ab 2020, bzw. 30 Jahre nach Inbetriebnahme/Teilerneuerung
  • Unternehmererklärung für Einbau oder Ersatz von heizungs-, lüftungs-, und klimatechnischen Anlagen oder Warmwasseranlagen
  • Neuregelung der Feuerstättenschau des Bezirksschornsteinfegermeisters
  • Bei Neubauten darf Strom aus erneuerbaren Energien bei der Endenergiebedarfs-Berechung unter bestimmten Voraussetzungen abgezogen werden
  • Verschiedene Änderungen bei der Ausstellung von Energieausweisen und der Schulung der Aussteller

Da ein großer Teil der vom Bundesrat vorgegebenen Änderungen bereits von der Bundesregierung auf den Weg gebracht wurden, ist ein positiver Kabinettsbeschluss und damit eine schnelle Verkündung zu erwarten.

 

Durch die Zusammenführung von Heizungsanlagenverordnung und Wärmeschutzverordnung zu einer gemeinsamen Verordnung wurde der bisherige Bilanzierungsrahmen gleich in zweifacher Hinsicht erweitert. Zum einen werden mit der Einbeziehung der Anlagentechnik in die Energiebilanz auch die bei der Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Übergabe der Wärme entstehenden Verluste berücksichtigt. Dadurch ist nicht mehr die dem Raum zur Verfügung gestellte Nutzenergie, sondern die an der Gebäudegrenze übergebene Endenergie ausschlaggebend. Zum anderen wird dieser Energiebedarf primärenergetisch bewertet, indem die durch Gewinnung, Umwandlung und Transport des jeweiligen Energieträgers entstehenden Verluste mittels eines Primärenergiefaktors in der Energiebilanz des Gebäudes Beachtung finden.

Dieser erweiterte Rahmen ermöglicht es, in der Gesamtbilanz eines Gebäudes den Faktor Anlagentechnik und den Faktor baulichen Wärmeschutz in gewissem Maße miteinander zu verrechnen, also eine schlechte Wärmedämmung mit einer effizienten Heizanlage auszugleichen und umgekehrt. Die Hauptanforderungsgröße für Neubauten ist in der EnEV der Jahresprimärenergiebedarf in Abhängigkeit von der Kompaktheit des Gebäudes. Die EnEV stellt erstmals auch Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz und ermöglicht die Berücksichtigung solarer Wärmegewinne.

Unter dem Punkt Download können Sie sich eine beispielhafte Wärmeschutzberechnung nach EnEV (Energieeinsparverordnung) herunterladen und ansehen.

 

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